Fachverband der Schädlingsbekämpfer | Baden-Württemberg, Rheinland Pfalz und Saarland

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Im Volksmund hat sich der mittelalterliche Begriff *Kammerjäger* für die Schädlingsbekämpfung manifestiert.
Das heutige Berufsbild *Schädlingsbekämpfer* hat viele neue Facetten. Wer diesen Lehrberuf wählt, macht eine 3-jährige Ausbildung.

 

Schädlingsbekämpfer (m/w) arbeiten an wechselnden Einsatzorten im Innen- und Außenbereich.

Schwerpunkte sind:

  • Gesundheitsschutz (Gesundheitsschädlinge)
  • Vorratsschutz (Lebensmittelschädlinge)
  • Holz- und Bautenschutz (Materialschädlinge)
  • Pflanzenschutz (Pflanzenschädlinge)
Ein Schädlingsbekämpfer wird von Privathaushalten, sowie von kommunalen / öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen angefragt / beauftragt.

ANFRAGE
Um sich ein Bild von der aktuellen Schädlingssituation zu verschaffen ist ein Vorort-Besuch eines Schädlingsbekämpfers sehr oft zwingend notwendig. Nur so kann der Schädlingsbekämpfer die Schädlingslage beurteilen. Die optimale Strategie / Lösung wird dann mit dem potenziellen Auftraggeber besprochen.

BEAUFTRAGUNG
Kommt es zu einer Beauftragung, dann erfolgt auch eine Analyse wodurch der Schädlingsbefall begünstigt wurde. Tipps für die zukünftige Schädlingsabwehr helfen zukünftige Vorkommnisse zu verringern.
Mehr dazu lesen Sie im Artikel „MASSNAHMEN & TIPPS für Zuhause und Betriebe“

SPEZIALISIERUNG
Der Beruf Schädlingsbekämpfer beinhaltet eine Vielzahl an Dienstleistungen die zusätzliche Qualifikationen benötigen. Einige Unternehmen unserer Branche haben sich gezielt auf Fachbereiche spezialisiert. Dazu zählen beispielsweise der Holz- und Bautenschutz (bereits ab Planung der Immobilie), der Bereich rund um die Desinfektion, sowie auch der Bereich Einsatz von gasförmigen Gefahrstoffen, sogenannte Begasungen.

Innerhalb unseres Landesverbands SBV Südwest e.V. sowie unseres Schwesterverbands dem SBV Nordrhein-Westfalen e.V. arbeiten die Mitglieder eng zusammen, um alle Kundenanforderungen optimal im Sinne der Kundenzufriedenheit bedienen zu können.

Schädlingsbekämpfung gehört in die Hand des Profis!
Mit einem Klick erhalten Sie hier einen Einblick über die erhöhten Gefahren bei Selbstversuchen!
Hier geht es zu den Notfall-Rufnummern der GIFT-Zentralen für Mensch und Tier.


TIPP: „Schützen Sie sich vor unsachgemäßer Schädlingsbekämpfung!“
Lesen Sie hier, wie Sie sich als VERBRAUCHER (Privathaushalt, Gewerbebetrieb, Kommune) vor unsachgemäßer Schädlingsbekämpfung schützen können"

Als Verbraucher-Entscheidungshilfe 2012 geboren --- entstand ein Alleinstellungsmerkmal für Mitgliedsunternehmen 

Alleinstellungsmerkmal bei der Akquisition für Mitgliedsunternehmen: Unsere Gütesiegel in SILBER und Gold! 

Campus Gold von 2015 bis 2018CAMPUS12 14SILBER SBK

Um das Gütesegel zu erhalten sind regelmäßige Fort- und Weiterbildungen der Mitarbeiter pro Jahr zwingend vorgeschrieben. Erst nach drei Jahren Silber in Folge wird das Siegel in Gold verliehen. Das Siegel muss jährlich bestätigt werden.

Das Gütesiegel SBK Campus (Silber / Gold) ist ein Alleinstellungsmerkmal das unsere Mitglieder für sich als Wettbewerbsvorteil bei Auftragsverhandlungen nutzen können.
In erster Linie stellen gewerbliche oder kommunale Auftraggeber diese Frage: "Was unterscheidet ihr Schädlingsbekämpfungs-Unternehmen von dem eines anderen Schädlingsbekämpfers?"
Gerade bei der Akquisition von Aufträgen ist es immer hilfreich einem potenziellen Kunden Vorteile aufzeigen zu können, die ein Mitbewerber nicht vorweisen kann.

 

Wieso haben wir das Gütesiegel ins Leben gerufen?

Im Jahr 2012 haben wir uns gemeinsam mit dem Landesverband der Schädlingsbekämpfer aus NRW diese Frage gestellt:

"Wie kann sich ein Auftraggeber (Privathaushalt, Gewerbebetrieb oder Kommune) vor unsachgemäßer Schädlingsbekämpfung schützen?"
Antwort: "Der Auftraggeber muss vor Beauftragung den Ausbildungsstatus klären, erst recht wenn ein Unternehmen auch artfremde Dienstleistungen anbietet".

  • Was verbirgt sich hinter dem Ausbildungsstatus?
  • Welche Fragen sind diesem Dienstleister zu stellen?
  • Worauf ist außerdem zu achten?
All das führte uns zu dieser Frage:
"Wie kann einem Verbraucher / Auftraggeber eine einfache Entscheidungshilfe gegeben werden?"

Unsere Antwort darauf war, das Gütesiegel "SBK Campus" ins Leben zu rufen.
Anhand dieses Gütesiegels können nur unsere Mitgliedsunternehmen potenziellen Kunden auf einen Blick zeigen, ...

  • dass ihr Ausbildungsstatus als SBK-Unternehmen geklärt ist und darüber hinaus
  • dass ihr Unternehmen regelmäßig Jahr für Jahr seine Mitarbeiter auf Fort- und Weiterbildungen schickt.

campus und siegel 2012bis14 und 2015 bis 2018

Sichtweise Auftraggeber: "Unternehmen mit diesem Siegel kennen die neuesten Verfahren und bieten effiziente Lösungen für Mensch, Tier & Umwelt.

Unser eingeführtes "SBK Campus Siegel" bietet ausschließlich unseren Mitgliedern und den Mitgliedern des  SV NRW e.V. ein Alleinstellungsmerkmal.
Gerade bei der gewerblichen / kommunalen Auftragsvergabe kann das den Ausschlag geben kann.

Privaten Auftraggebern dient unser SBK Campus Siegel seit der Einführung 2012 als Entscheidungshilfe bei der Auswahl eines Schädlingsbekämpfungsunternehmens.

Der Bekanntheitsgrad unseres Gütesiegels steigt Jahr für Jahr.

  • Vielen Auftraggebern dürfte mittlerweile auch bekannt sein, dass alle SBK-Unternehmen mit dem Gütesiegel „SBK CAMPUS in Silber oder Gold" das Gütesiegel alljährlich neu bestätigen müssen.
  • Das ist so auch von beiden Verbänden gewollt, denn beide Verbände legen gleichermaßen Wert auf Kontinuität innerhalb der Fort- und Weiterbildung ihrer Mitgliedsunternehmen.
  • Anhand des Goldsiegels wird diese Kontinuität der Mitarbeiterfortbildung ersichtlich, denn erst nach 3-mal Silber in aufeinanderfolgenden Jahren wird das Gold-Siegel verliehen.

Das Verbandssiegel SBK Campus ist mittlerweile für unsere Mitglieder zu einem wichtigen Baustein bei der Akquisition von Aufträgen geworden.

Wir helfen damit auch dem "Verbraucher".

Aus Verbrauchersicht dient das Gütesiegel heute als Entscheidungshilfe bei der Auswahl eines geeigneten Schädlingsbekämpfungsunternehmens.

Nichtmitglieder können sich hier umfassend über die weiteren Vorteile einer Mitgliedschaft informieren.

Lesen Sie hier: "Wieso es sich außerdem noch lohnt bei uns Mitglied zu werden".

CAMPUS Siegel SBK 2012/13/14 in SILBER   Campus Gold von 2015 bis 2018

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Hygienemanagementaufgaben nach der Lebensmittel-Verordnung

 

Gefahrenanalyse, Risikoeinschätzung und Gefahrenbeherrschung bei der Herstellung, Verarbeitung, Lagerung und Transport von Lebensmitteln

  • Biologisch - z.B. tierische und pflanzliche Schädlinge
  • Chemisch - z.B. nicht tolerierbare Rückstände
  • Physikalisch - z.B. nicht eingehaltene Temperaturen und Zeiten

 

Hazard Analysis Critical Control Point (Kurzform HACCP) - Was ist das?

Zum Schutz des Verbrauchers wird eine Methode benötigt bei der Lebensmittelverarbeitungsprozesse sicher ablaufen und an alle Gefahren gedacht ist.
Ein solche Methode ist HACCP (Hazard Analysis Critical Control Point).

  • HACCP ist eine systematische Methode zur Analyse aller potentiellen Gefahren (hazards) innerhalb eines Lebensmittelproduktionsprozesses.
  • Innerhalb dieses Produktionsprozesses werden alle Punkte identifiziert an denen solche Gefahren eintreten können.
  • Danach wird festgelegt, welche dieser Punkte kritisch (bedenklich) für die Verbrauchergesundheit sind.
  • Die so identifizierten Kritischen Kontrollpunkte (CCP´s) werden dann mittels Monitoring überwacht. 
    • Sollte der Fall eintreten, dass die für jeden CCP festgelegten Bedingungen die festgelegten Grenzwerte über- oder unterschreiten, stehen vorab ausgearbeitete Korrekturmaßnahmen zur Verfügung.
    • Das dafür erarbeitete Konzept muß durch festgelegte Vorgehensweisen verifiziert (überprüft) werden. So kann damit bewiesen werden, dass das HACCP-System effektiv arbeitet.
    • Schließlich werden mit einem eingerichteten Dokumentationsverfahren alle Vorgänge und Berichte gemäß der Anwendung der vorgenannten Prinzipien erfaßt.

 

Erläuterung warum HACCP notwendig ist! (Praxisbeispiel hier aus der Gastromomie)

  • Jeder Kunde oder Gast erwartet von seinem Essen, daß es bekömmlich ist und ihn nicht krank macht.
  • Eine Selbstverständlichkeit, werden Sie sagen. Aber ist das auch immer und überall gewährleistet?
  • Kann jeder Lebensmittel- oder Küchenbetrieb mit Sicherheit sagen: "Unsere Lebensmittel sind immer unbedenklich?"
    • Meistens ist es schon zu spät, wenn die ersten Beschwerden kommen.
    • Eine Endproduktanalyse kann, so nützlich sie unter manchen Aspekten auch sein mag, nicht immer die Garantie für die Produktsicherheit übernehmen.

     

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